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Fastenzeit der Kommunikation?

02.03.2015, 10:42

RUHE (mudrow music)An Aschermittwoch, dem 18. Februar 2015, begann bereits die Fastenzeit. Heutzutage von vielen gar nicht beachtet, beschränkt sich diese Zeit meist nicht mehr nur auf den christlichen Ursprungsgedanken: Viele Menschen nehmen es sich als Ziel, bis zum 4. April nicht zu rauchen, keine Süßigkeiten zu essen, jeden Tag Sport zu treiben oder auch einfach nur hilfsbereiter zu sein. Den Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt.

Ohne Zweifel lässt sich erkennen, dass gerade in Zeiten von politischen Bewegungen, Kriegen in unserer Nähe, präsentem Terror und ganz unterschiedlichen finanziellen Situationen der verschiedenen europäischen Staaten in den sozialen Medien fleißig diskutiert wird. Grundsätzlich begrüße ich diese Möglichkeiten und auch, dass sie genutzt werden. Dennoch liest man oft auf kluge Berichte und Einschätzungen folgend weniger kluge Kommentare, die einen nachdenklich stimmen. Schreiben wir zuviel? Schreiben wir zuviele Wörter ohne vorher nachzudenken? Ist es vielleicht zu einfach geworden, seine Meinung auszudrücken? So einfach, dass wir Meinungen öffentlich niederschreiben, ohne zuvor mit mindestens einer Person darüber kritisch diskutiert zu haben? Schreiben und reden wir generell zuviele Sätze, die für andere uninteressant oder zumindest nicht sinnerfüllt und bereichernd sind?

Diese offenen Fragen haben ich mir zur Grundlage für meine Fastenzeit gemacht: Ich möchte nur das Wichtigste aussprechen und schreiben! Auch ich mache oft zuviele Worte um Themen, für die auch ein kurzer Kommentar gereicht hätte oder noch besser: Taten. Ich werde mich also bis zum 4. April bei Meetings, musikalischen Proben, auch in der Funktion als Chorleiter und Musiklehrer mit meinen Worten zurückhalten und E-Mails knapp und mit einem Minimum an Buchstaben schreiben und beantworten. Ich werde nicht an der Höflichkeit oder Komplimenten sparen, sondern mich einfach mit einen kürzeren Stil an Sie wenden.

In diesem Sinne bedanke ich mich für Ihr Verständnis zu diesem Experiment, bin jederzeit dankbar für sinnvolle Kommentare hierzu - ganz gleich, ob persönlich oder per E-Mail - und bin gespannt, was ich Anfang April gelernt haben werde. Dies schreibe ich natürlich in einem Fazit hier im Blog für Sie nieder.

Ich danke Ihnen und Euch!

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